Suchtpräventionsdokumentation - Alkohol
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Österreich und der "Europäische Alkohol Aktionsplan" (EAAP) Zur Strategie Nr. 10

Text aus:

Uhl, A.; Bachmayer, S.; Kobrna, U.; Puhm, A.; Springer, A.; Kopf, N.; Beiglböck, W.; Eisenbach-Stangl, I.; Preinsperger, W.; Musalek, M. (2009): 
Handbuch: Alkohol - Österreich: Zahlen, Daten, Fakten, Trends 2009.
dritte überarbeitete und ergänzte Auflage. BMGFJ, Wien


Entwickle breitgefächerte Programme in den Mitgliedstaaten auf der Basis der vorliegenden Charta Alkohol, gib klare Ziele und Ergebnisindikatoren vor, messe den Fortschritt und gewährleiste eine regelmäßige Aktualisierung der Programme auf Grundlage einer Evaluierung.

Es existiert zwar eine große Zahl von gesetzlichen Maßnahmen, die jedoch kaum koordiniert werden, was auch auf die unterschiedlichen Kompetenzen zurückzuführen ist. Erste Ansätze einer Koordinierung gab es bereits 1955 mit der Bildung eines Beirates für Alkoholfragen zur Beratung des Bundesministers für Soziales; ein Entwurf eines Bundesgesetzes zur Bekämpfung des Alkohols wurde erstellt, jedoch nicht verabschiedet. Gegenwärtig arbeitet das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen gemeinsam mit der AlkoholKoordinations- und Informationsstelle (AKIS) des Anton-Proksch-Instituts und dem Ludwig-Boltzmann-Institut für Suchtforschung an der Erstellung eines Alkoholkonzepts. Die AlkoholKoordinations- und Informationsstelle (AKIS) beobachtet und dokumentiert darüber hinaus den wissenschaftlichen und politischen Diskurs zur Alkoholpolitik und erstellt regelmäßig Statistiken über alkoholpolitisch relevante Indikatoren.



weiterführende Informationen:
Übersicht Alkoholpolitik
Jahreszahlen wichtiger alkoholpolitischer Entwicklungen und Dokumente
zum Download alkoholpolitischer Dokumente (Alcohol Policy 1946-2007)

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