Text aus:
Uhl, A.; Bachmayer, S.; Kobrna, U.; Puhm, A.; Springer, A.; Kopf, N.; Beiglböck, W.; Eisenbach-Stangl, I.; Preinsperger, W.; Musalek, M. (2009):
Handbuch: Alkohol - Österreich: Zahlen, Daten, Fakten, Trends 2009.
dritte überarbeitete und ergänzte Auflage. BMGFJ, Wien
Gewährleiste, dass alkoholgefährdete oder alkoholgeschädigte
Personen und deren Familienangehörige Zugang zu effizienten Therapie-
und Rehabilitationseinrichtungen mit geschultem Personal haben.
Die österreichische Alkoholpolitik setzte schon sehr früh
einen eindeutigen Schwerpunkt in der Behandlung (Eisenbach-Stangl,
1991a). So wurde die erste größere österreichische
Trinkerheilstätte in Wien bereits 1922 gegründet. Die therapeutische
Versorgung Alkoholkranker in Österreich gilt europaweit als beispielhaft.
Der Zugang zum spezialisierten Behandlungssystem ist für alle
Bürger inklusive Arbeitslose und Sozialfälle ohne Krankenversicherungsschutz
finanziell abgesichert.Erst in den letzten Jahren gewann auch Vorbeugung
im Sinne von Primär- und Sekundärprävention sukzessive
an Bedeutung.
Quelle:
Eisenbach-Stangl,
I. (1991a): Eine Gesellschaftsgeschichte des Alkohols - Produktion,
Konsum und soziale Kontrolle alkoholischer Rausch- und Genussmittel
in Österreich 1918-1984. Campus, Frankfurt
weiterführende Informationen:
Übersicht
Alkoholpolitik
Jahreszahlen
wichtiger alkoholpolitischer Entwicklungen und Dokumente
 zum Download alkoholpolitischer
Dokumente (Alcohol
Policy 1946-2007)
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