Angebot für Angehörige

Suchterkrankungen, wie Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängigkeit sowie nicht stoffgebundene Süchte, betreffen nicht nur die Erkrankten selbst, sondern immer auch ihr Umfeld.

Angehörige sind in die Krankheit mitverstrickt, haben ihre Anteile daran und leiden darunter. Ob PartnerInnen, Kinder, Eltern, Verwandte, FreundInnen oder ArbeitskollegInnen, sie alle werden, oft ohne es selbst zu merken, in den Bannkreis der Suchterkrankung gezogen.

Es gibt jedoch für jedeN AngehörigeN an jedem Punkt des Prozesses die Möglichkeit, inne zu halten und aus nicht hilfreichen Verhaltensmustern auszusteigen. Dies bedeutet für Angehörige oft die Erkenntnis, sich den eigenen Gefühlen der Enttäuschung, Verletzung und Kränkung stellen zu müssen und sich ihrer eigenen Sehnsüchte, Wünsche und Lebensbilder bewusst zu werden.

Wir bieten im Rahmen des Behandlungsprogrammes einen Ort des Kontaktes, der Gespräche und des Vertrauens, nicht nur für Suchtkranke, sondern auch für deren Angehörige.

Die Angehörigengruppen stehen allen Personen offen, die sich als Angehörige fühlen, auch wenn der suchtkranke Mensch (noch) nicht in Behandlung ist.


Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterAngebote der Angehörigenbetreuung des Anton Proksch Instituts