
Im Arbeitsprozess integriert sein bedeutet vor allem für PatientInnen mit Suchtproblematik nicht nur Selbsterhalt, sondern auch Basis für Selbstgestaltung, Selbstwertsteigerung und Möglichkeit zur sozialen (Re-)Integration. Gerade nach Beendigung der stationären Behandlung gelingt es vielen PatientInnen kaum, in den Arbeitsprozess zurück zu kehren.
Die Rückfallquote bei berufstätigen Alkoholabhängigen ist lediglich halb so groß im Vergleich zu jenen, die nach der stationären Entwöhnungsbehandlung keine Anstellung gefunden haben. Erwerbstätigkeit hat somit eine präventive Wirkung bezüglich eines Rückfalles und sorgt für den Verbleib im Arbeitsprozess - ein sich selbst verstärkender Kreislauf.
Das Projekt Brisant versucht, die Lücke zwischen der stationären Alkoholentwöhnungsbehandlung und dem beruflichen (Wieder-)Einstieg zu schließen. Ziel ist primär eine Vermittlung in den ersten beziehungsweise erweiterten Arbeitsmarkt.
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Kontakt:
stationär:
t: 01/880 10-334
Ursula Prazak
m: 0664/619 95 81
Michael Romauch
m: 0664/619 95 85
ambulant:
DSA Iris Traub
m: 0664/619 95 80