Im Arbeitsprozess integriert sein bedeutet vor allem für PatientInnen mit Suchtproblematik nicht nur Selbsterhalt, sondern auch Basis für Selbstgestaltung, Selbstwertsteigerung und Möglichkeit zur sozialen (Re-)Integration. Gerade nach Beendigung der stationären Behandlung gelingt es vielen PatientInnen kaum, in den Arbeitsprozess zurück zu kehren. In den letzten Jahren hat sich die Situation für die Zielgruppe der SuchtpatientInnen noch wesentlich verschärft.
Die Rückfallquote bei berufstätigen Alkoholabhängigen ist lediglich halb so groß im Vergleich zu jenen, die nach der stationären Entwöhnungsbehandlung keine Anstellung gefunden haben. Erwerbstätigkeit hat somit eine präventive Wirkung bezüglich eines Rückfalles und sorgt für den Verbleib im Arbeitsprozess - ein sich selbst verstärkender Kreislauf.

Das Projekt Brisant versucht, die Lücke zwischen der stationären Alkoholentwöhnungsbehandlung und dem beruflichen (Wieder-)Einstieg zu schließen. Ziel ist primär eine Vermittlung in den ersten beziehungsweise erweiterten Arbeitsmarkt.
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Kontakt:
stationäre InteressentInnen:
Christine Suchl
Gräfin Zichy Str. 6
1230 Wien
t: 01/880 10-334
m: 0664/619 95 81
ambulante InteressentInnen:
DSA Iris Traub
Wiedner Hauptstr. 105
1050 Wien
t: 01/544 43 76-16
m: 0664/619 95 80