Um die erreichte Abstinenz nicht als Verlust, sondern als Chance zur Aufnahme eines sinn- und freudvollen Lebens zu verstehen, bedarf es einer Vielzahl an ressourcen-orientierten Angeboten, die wir unseren PatientInnen im Rahmen des
Orpheusprogramms zur Verfügung stellen.
Im Zentrum steht das Sich-Ausprobieren in neuen Situationen. Nicht der Therapeut oder die Therapeutin bestimmt, was gut (für die Abstinenz) ist, sondern der oder die Betroffene selbst. Neben kreativen Techniken im Werkstättenbereich wird vor allem die Genussfähigkeit in eigenen Erlebnisgruppen gefördert.
Der Schwerpunktbereich Kreativität und Lebensgestaltung dient der Koordination aller Aktivitäten aus dem gesamten stationären und ambulanten Bereich, die die Kreativität fördern und zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung beitragen.
Die Wirksamkeit dieser Angebote wird im Rahmen einer wissenschaftlichen Begleitforschung evaluiert.