BRISANT seit 1. März 2010


Die Rückfallquote bei berufstätigen Alkoholabhängigen ist um vieles niedriger als bei Alkoholabhängigen, die nach der Therapie keine Anstellung gefunden haben. Gleichzeitig ist die Arbeitslosenquote der stationären PatientInnen des Anton Proksch Instituts deutlich höher als die der Gesamtbevölkerung (siehe Grafik).

Um ehemalige PatientInnen des Anton Proksch Instituts bzw. des Otto Wagner Spitals bei der (Re-)Integration in den Arbeitsmarkt zu unterstützen, wurde mit 1. März 2010 das Projekt BRISANT - Berufliche ReIntegration Stationärer Alkoholabhängiger PatientInnen nach Therapie ins Leben gerufen, das von AMS-Wien, ESF und WAFF gefördert wird und in Kooperation mit der Sucht- und Drogenkoordination Wien und der Wiener BerufsBörse erfolgt.

Neben berufsorientierenden Elementen werden auch Qualifizierungsmaßnahmen und die praktische Arbeitserprobung in einer Fahrradwerkstatt geboten.


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