Die Pressekonferenz «Alkohol und Depression» mit Prim. Univ. Prof. Dr. Michael Musalek und dem Schauspieler, Kabarettisten und Autor Joesi Prokopetz fand am 6. Juni 2005 im gabarage statt.
Das Vorliegen einer Depression erhöht das Risiko einer Alkoholkrankheit mindestens um das Zwei- bis Dreifache, umgekehrt leiden bis zu 75 Prozent der Alkoholkranken unter depressiven Symptomen. Diese Verbindungen müssten in der Therapie viel stärker berücksichtigt werden, fordert Prof. Musalek. Im Anton Proksch Institut setzt man dabei auch auf die Rolle von Kunst und Kreativität im Genesungsprozess.
kultur@bhängig lautete daher auch das Motto des Sommerfestes am 9. Juni 2005, bei dem der populäre Kabarettist und Autor Joesi Prokopetz auftrat. Er kennt die Probleme depressiver Menschen aus eigener leidvoller Erfahrung.
Presseunterlagen:
Das «österreichische» Gesicht der Sucht: Legale Drogen bleiben zentrales Abhängigkeitsproblem
Statement von Prof. Musalek
Den Teufelskreis Alkohol und Depression durchbrechen
Statement von Prof. Musalek
«Ein furchtbarer Zustand, in dem Du den Schalter auf off stellen willst»
Statement von Joesi Prokopetz
Biographie von Joesi Prokopetz
Ausgewählte Berichterstattung in den Medien:
Science ORF.at, 6.6.2005: http://sciencev1.orf.at/science/news/136401