Pressekonferenz zum Thema Sucht und Komorbidität

Anlässlich der Tagung «Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterSucht, Komorbidität und Behandlung» am 25. und 26. Jänner 2008 im Palais Ferstel veranstaltete das Anton Proksch Institut im Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenstergabarage am 28. Jänner ein Pressegespräch mit Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterPrim. Univ. Prof. Dr. Michael Musalek zum Thema Sucht und Komorbidität.

Für viele Suchtkranke gehören neben körperlichen Symptomen auch psychische Störungen zum Krankheitsbild. So weisen 52,9% der männlichen und 75% der weiblichen PatientInnen des Anton Proksch Instituts eine psychiatrische Komorbidität auf. Durch die hohe Komorbiditätsrate müssen in der Behandlung Suchtkranker neue Wege begangen werden. Wichtig ist dabei, dass sowohl psychische als auch physische Symptome gleichermaßen behandelt werden. Prof. Musalek fordert daher einen sensibleren Umgang und höhere Aufklärungsraten aller Symptome bei der Behandlung von SuchtpatientInnen und vor allem eine mehrdimensionale Sicht der Suchterkrankung.


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