Das Anton Proksch Institut wurde 1956 als «Stiftung Genesungsheim Kalksburg» unter der Schirmherrschaft des damaligen Sozialministers Anton Proksch gegründet und wird als Sonderkrankenhaus für Abhängige geführt.
Als übergeordnete Instanzen fungieren ein Kuratorium und ein Präsidium, die sich aus VertreterInnen der Stiftungsorganisationen zusammensetzen.
In der größten Suchtklinik Europas werden alle Formen der Abhängigkeit, von Alkohol-, Medikamenten-, Nikotin- und Drogenabhängigkeit bis hin zu so genannten nicht stoffgebundenen Suchtformen, wie Spielsucht, Internetsucht, Kaufsucht etc. behandelt und erforscht.
Das Orpheusprogramm, das innovative Therapiekonzept des Klinikums, legt den Schwerpunkt auf die Stärkung der individuellen Ressourcen der PatientInnen und soll sie auf dem Weg zu einem möglichst autonomen, sinnerfüllten und freudvollen Leben – ohne Abhängigkeit von Suchtmitteln – unterstützen.
Die Arbeit des Anton Proksch Instituts erfolgt in den Bereichen:
Klinikum: Im Rahmen des Klinikums werden Abhängige von Alkohol, Medikamenten, illegalen Substanzen, Nikotin und nicht stoffgebundenen Süchten behandelt. Es umfasst ein stationäres, ein teilstationäres und ein ambulantes Angebot und ein Angebot zur Rehabilitation und (Re-)Integration.
Akademie: Die Akademie bietet ein umfassendes Fort- und Weiterbildungsprogramm für alle Bereiche zum Thema Sucht.
Forschung: Die Forschung führt Grundlagen- und Begleitforschung in Kooperation mit anderen Forschungseinrichtungen durch.
Organisatorisch ist das Anton Proksch Institut in drei Bereiche gegliedert, aus deren LeiterInnen sich die kollegiale Führung zusammensetzt:
Ärztliche Direktion:
Prim. Univ. Prof. Dr. Michael Musalek
Institutsvorstand und ärztlicher Leiter
Verwaltungsdirektion:
DSA Gabriele Gottwald-Nathaniel, MAS
Verwaltungsdirektorin, Planungs- und Projektmanagement
Pflegedirektion:
Marie Zauner
Pflegedirektorin