Überblick über die Maßnahmen zur Qualitätssicherung 2009

Im Jahr 2009 wurden im Anton Proksch Institut zusätzlich zu den laufend an einer Qualitätsverbesserung arbeitenden Projektgruppen 45 weitere Projekte zur Qualitätssicherung und -verbesserung durchgeführt.

Die Schwerpunkte lagen in den Bereichen:

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterSozialarbeit:
Die Sozialarbeit wurde - vor allem im Alkoholbereich - gänzlich umstrukturiert. Die SozialarbeiterInnen der Abteilungen I bis IV sind nun nicht mehr Teil des jeweiligen therapeutischen Teams, sondern bilden einen zentralen sozialen Dienst. Auf der Entzugsstation 517 musste die Sozialarbeit auf Grund neuer PatientInnen-Gruppen umorganisiert werden.

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterAktivierung:
Im Rahmen des Schwerpunktsbereichs Kreativität und Lebensgestaltung wurden neue Angebote entwickelt und die Aktivitäten des Bereichs Aktivierung an allen Stationen des Anton Proksch Instituts koordiniert, dokumentiert und evaluiert.

Organisationsentwicklung an der Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterAbteilung V:
Das neue Konzept der Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterEntzugsstation 517 und die Erweiterung auf 18 Behandlungsplätze hatten nicht nur zahlreiche Änderungen auf der Entzugsstation selbst, sondern auch die Entwicklung und Umsetzung eines neuen Konzepts für den Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterTreffpunkt - Drogenberatung und Vorbetreuung, Spezialambulanz für Substitution zur Folge. Die Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterLangzeittherapiestation Mödling wurde grundlegend renoviert, eine 3. Wohngemeinschaft für die Nachbetreuung eröffnet. Weiters wurde an der Entwicklung einer multidimensionalen Diagnostik - unter der Leitung der Sucht- und Drogenkoordination Wien - mitgearbeitet.

Ernährung:
Durch Informationsveranstaltungen und Arbeitsgruppen zum Thema Gesund Essen wurden den PatientInnen aller Stationen Wert und Sinn gesunder Ernährung und Lebensweise - auch für ihr weiteres Leben - nahe gebracht.

Leistungsdokumentation und Arbeitszeiterfassung:
Um Leistungen für und an PatientInnen im stationären und ambulanten Bereich transparenter zu machen, wurde begonnen, ein Leistungsdokumentationssystem zu entwickeln. Zur Gewährleistung der Einhaltung des Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetzes und zur Vereinfachung der Abrechnung wurde ein Dienstplanprogramm eingeführt.

Umweltschutz:
Im Rahmen desÖffnet einen externen Link in einem neuen Fenster ÖkoBusinessPlans Wien wurden Maßnahmen zur Abfallreduktion, Energieeinsparung und Ressourcenschonung erarbeitet und umgesetzt.

Interkulturalität:
Um die Bedürfnisse von PatientInnen mit Migrationshintergrund im Behandlungsalltag berücksichtigen zu können, wurde die Arbeitsgruppe Interkulturalität «Xenia» gegründet.

Weitere qualitätssichernde Maßnahmen 2009:

  • Teilnahme des medizinischen Labors an den Rundversuchen der Österreichischen Gesellschaft für Qualitätssicherung und Standardisierung medizinisch-diagnostischer Untersuchungen (ÖQUASTA)
  • Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterFortbildungsreihe für MitarbeiterInnen im Anton Proksch Institut
  • Seminare für ÄrztInnen und Pflegepersonen