1963
In den Therapieräumen des Genesungsheims wird die erste anstaltseigene Ambulanz zur Nachbetreuung gegründet.
1965
Eine Beratungsstelle des Psychohygienischen Dienstes des Gesundheitsamtes der Stadt Wien wird eröffnet, die von einem Arzt des Anton Proksch Instituts medizinisch geleitet wird. Fast zwei Drittel der betreuten Patienten waren vorher in stationärer Behandlung im Genesungsheim Kalksburg.
1966
Eine Beratungsstelle des Sozialmedizinischen Beratungsdienstes der Caritas wird eröffnet, die von einem Arzt des Anton Proksch Instituts medizinisch geleitet wird. 420 Patienten werden dort bis 1968 ambulant behandelt, rund ein Drittel davon ehemalige Patienten des Genesungsheims Kalksburg.
1967
Die Errichtung eines Neubaus, der vom damaligen Bundespräsidenten Franz Jonas feierlich eröffnet wird, erlaubt die Erweiterung der Bettenkapazität auf 110 Betten.
Das Rehabilitationsprogramm wird durch die Errichtung von Werkstätten, wie Tischlerei, Schlosserei, Malerei, sowie die Schaffung von Freizeitmöglichkeiten in Form von Minigolf, Kegelbahn, Swimmingpool, Sauna und Tennisplatz ausgeweitet.
1968
Ein psychologisches Labor und eine EEG Station werden eingerichtet und ein Dokumentationszentrum aufgebaut.
Das Grundstück in der Breitenfurterstraße 517 (heutige Entzugsstation für Drogenabhängige) wird erworben und zu einem Wohnheim (Nachtspital) für acht Patienten nach der Entlassung umgebaut.
Erstmals erfolgt auch die Aufnahme von Frauen, allerdings noch ohne gesonderte Unterbringungsmöglichkeiten.
Das Ambulatorium Wiedner Hauptstraße wird eröffnet.