1956: Univ. Prof. Dr. Hans Hoff kann den Bundesminister für soziale Verwaltung, Anton Proksch, für seine Idee der Errichtung einer Trinkerheilstätte gewinnen. Das Kuratorium «Stiftung Genesungsheim» wird gegründet. Die konstituierende Sitzung findet am 5. Dezember unter der Schirmherrschaft von Anton Proksch statt. Das Kuratorium umfasst
12 Gründungsmitglieder und
6 Gründungsinstitutionen.
1957: Hans Hoff übernimmt die Leitung des «Genesungsheims Kalksburg», das ein für damals revolutionäres Konzept für die Behandlung Alkoholkranker mit drei wesentlichen Bestandteilen entwickelt:
Dieses Konzept bringt für Österreich und den gesamten deutschsprachigen Raum eine entscheidende Wende in der Behandlung Alkoholkranker und Medikamentenabhängiger.
Von der Pensionsversicherungsanstalt der Arbeiter wird als Standort des Genesungsheims das Areal in der Mackgasse 7-9 im 23. Wiener Gemeindebezirk mit einem darauf befindlichen Gebäude zur Verfügung gestellt.
1961: Am 17. Jänner wird das Genesungsheim mit 65 Betten für Männer in Betrieb genommen. Univ. Prof. Dr. Kryspin-Exner wird von Univ. Prof. Dr. Hoff mit den Führungsaufgaben betraut. Das erste Team besteht aus 19 MitarbeiterInnen, unter anderem zwei Ärzten und vier Krankenschwestern.
Am 20. März nimmt das Direktionskomitee, bestehend aus Univ. Prof. Dr. Hans Hoff als Vorsitzendem, Justizminister Dr. Christian Broda und Hofrat Dr. J. Neubauer, seine Tätigkeit auf. Die Aufgabe des Komitees besteht darin, die laufenden wirtschaftlichen, administrativen und medizinischen Angelegenheiten zu betreuen.
Die offizielle Eröffnung findet am 5. Mai durch Bundespräsident Adolf Schärf statt.
Mit Schenkungsvertrag vom 22. November wird das Gebäude der Stiftung «Genesungsheim Kalksburg» übertragen.