Informationen für Patientinnen und Patienten

Hier finden Sie allgemeine, grundlegende Informationen zu einem stationären Aufenthalt. Spezielle Anforderungen der jeweiligen Abteilungen stehen zum Download für Sie bereit.

Anmeldung zur Stationäre Therapie von Alkohol-, Medikamenten- und Spielsucht

Das Ambulatorium Wiedner Hauptstraße koordiniert sämtliche Aufnahmen zur stationären Behandlung von Alkohol-, Medikamenten- oder Spielsucht und bietet auch ambulante Entzugs- und Nachbehandlungen an.

Aufgrund der aktuellen Vorgaben der Gesundheitsbehörden gibt es Einschränkungen und geänderte Richtlinien für unseren Ambulanzbetrieb. Wir müssen daher für alle Kontakte in unserer Ambulanz Termine vergeben.

Für die Vereinbarung eines Erstgespräches können Sie gerne das Anmeldeformular möglichst leserlich ausgefüllt sowie die unterzeichnete Datenschutzerklärung per Mail an uns retournieren. Sie werden dann betreffend einer Terminvereinbarung von uns kontaktiert. Sollte dies möglich sein, informieren wir Sie gerne auch am Telefon und besprechen die notwendigen Schritte.

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass PatientInnen, die bei den ÖGK Kärnten, Salzburg, Steiermark und Oberösterreich versichert sind, vor der Aufnahme eine chefärztliche Bewilligung benötigen.

Wichtige Information für Wienerinnen und Wiener

Das Anton Proksch Institut ist Kooperationspartner der Initiative „Alkohol. Leben können." Das regionale Kompetenzzentrum der Stadt Wien ist die zentrale Anlaufstelle für alle Wienerinnen und Wiener, die Hilfe bei der Behandlung einer Alkoholerkrankung suchen. Auch das Ambulatorium Wiedner Hauptstraße vermittelt die PatientInnen mit Hauptwohnsitz Wien, an das regionale Kompetenzzentrum, damit dort die für Sie am besten passende Behandlung geplant und die Behandlungskosten bewilligt werden.

Im regionalen Kompetenzzentrum wird im Rahmen abklärender Gespräche mit ÄrztInnen, PsychologInnen und SozialarbeiterInnen mit Ihnen gemeinsam festgelegt, welche Therapieform die für Sie zum gegenwärtigen Zeitpunkt geeignetste ist.

Das Anton Proksch Institut ist ein Anbieter, der Ihnen sowohl stationäre, ambulante als auch ganztägig am-bulante Therapieformen anbieten kann.

Nach der erfolgreich abgeschlossenen Abklärungsphase erhalten sie einen bewilligten Betreuungsplan durch das Institut für Suchtdiagnostik und somit kann ihre Therapie im Anton Proksch Institut starten.

Für Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher 

stehen die Suchtberatungsstellen in den Bezirken Mödling, Baden, Wr. Neustadt und Neunkirchen zur Verfügung.

 

Näherer Informationen zur stationären Aufnahme finden Sie im Downloadbereich weiter unten.

Anmeldung zur Stationären Therapie von Drogensucht

Die Koordination und Organisation sämtlicher Aufnahmen zur stationären Therapie für KonsumentInnen illegaler Substanzen finden im Treffpunkt statt.

Am Dienstag und Donnerstag zwischen 09:00 und 11:30 Uhr können Sie ohne Termin zu einem Erstgespräch in die Beratungsstelle kommen. Sollte es Ihnen nicht möglich sein vorbei zu kommen, informieren wir Sie gerne am Telefon über unsere Angebote und besprechen die notwendigen weiteren Schritte.

Gemeinsam mit unseren PatientInnen erstellen wir einen auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmten Behandlungsplan und sorgen für die Übernahme der stationären Behandlungskosten.

Für Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher 

stehen die Suchtberatungsstellen in den Bezirken Mödling, Baden, Wr. Neustadt und Neunkirchen zur Verfügung.

 

Näherer Informationen zur stationären Aufnahme finden Sie im Downloadbereich weiter unten.

Anmeldung zur Rehabilitation am Husarentempel

Voraussetzung für eine Aufnahme in der Rehabilitation am Husarentempel ist eine abgeschlossene stationäre Vorbehandlung in einer (suchtspezifischen) Einrichtung. Weiters sollten Sie Motivation und Bereitschaft zur langfristigen abstinenzorientierten Lebensgestaltung und Zusammenarbeit in einer therapeutischen Gemeinschaft mitbringen.

Nach einem persönlichen Vorstellungsgespräch und Festlegen der Zielvereinbarung sowie dem Vorliegen der bewilligten Kostenübernahme steht einem Aufenthalt in der Rehaeinrichtung nichts mehr im Wege.

Näherer Informationen zur stationären Aufnahme finden Sie im Downloadbereich weiter unten.

Pack-/Checkliste für Ihren Aufenthalt

Ein Spitalsaufenthalt ist für jeden ein besonderes Ereignis. Häufig bestehen Ängste und Ungewissheit über den Gesundheitszustand und die Behandlung. Wir können Ihnen versichern, dass Sie im Anton Proksch Institut in guten Händen sind. Ein multiprofessionelles Team wird Ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich gestalten.
Mit den Informationsblättern im Downloadbereich unten wollen wir Ihnen das Zurechtfinden erleichtern.

Fragen zum stationären Aufenthalt

Auskünfte über PatientInnen

Aus Gründen des Datenschutzes dürfen wir keine Auskünfte über den Aufenthalt von PatientInnen geben. Aus diesem Grund können wir auch keine Anrufe für PatientInnen entgegennehmen.

Behandlungskosten

Die Behandlungskosten, ambulant oder stationär, werden von der jeweiligen Krankenkasse oder dem Sozialhilfeträger übernommen. Bezüge wie Arbeitslosengeld oder Krankengeld laufen auch während des stationären Aufenthalts weiter. Der Aufenthalt gilt als Krankenstand und muss dem Arbeitgeber bzw. dem AMS gemeldet werden.

Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass in unserem Sonderkrankenhaus wie in jedem anderen Spital ein Spitalskostenbeitrag (ausgenommen davon sind Rezeptgebührenbefreite und Sozialhilfe-EmpfängerInnen) oder Selbstbehalt anfällt.

Parkplatz

Da nur begrenzte Parkmöglichkeiten rund um das Anton Proksch Institut vorhanden sind, empfehlen wir, nicht mit dem eigenen Pkw anzureisen.

Plan des Hauses

Plan des Anton Proksch Instituts in Kalksburg: Orientierungsplan

Rauchen

In allen Räumen gilt strengstes Rauchverbot. Sie haben die Möglichkeit, in den gekennzeichneten Freibereichen zu rauchen.

Sollten Sie während ihrer Suchttherapie im Anton Proksch Institut auch mit dem Rauchen aufhören wollen, bieten wir Ihnen ein RaucherInnen-Entwöhnungsprogramm an.

 

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